Was ist Fotografie überhaupt?
Fotografie bedeutet übersetzt "mit Licht zeichnen" und ist die Kunst, mit Hilfe von Objektiven und Kameras, Bilder entweder digital auf einem Sensor oder analog auf Film festzuhalten.
Mittlerweile gibt es endlos viele Arten oder Nischen der Fotografie. Die meisten Fotografen spezialisieren sich auf gewisse Bereiche, da es unmöglich ist alles abzudecken.
Die technischen Grundlagen
Im Prinzip wird bei jedem Foto das Licht durch ein Objektiv gebündelt und fokussiert, und dann von einem Sensor oder Film eingefangen.
Heute wird fast ausschließlich mit sogenannten spiegellosen Kameras gearbeitet. Früher beherrschten Spiegelreflexkameras den Markt. Bei einer spiegellosen Kamera sieht man auf dem Bildschirm oder durch den Sucher (der auch ein kleiner Bildschirm ist) genau was der Sensor gerade aufnimmt und alle Einstellungen usw. Bei einer Spiegelreflexkamera ist der Bildschirm hauptsächlich dazu da, um Einstellungen vorzunehmen. Durch den Sucher sieht man immer direkt durch das Objektiv. Das Licht wird vor dem Sensor von einem schrägen Spiegel durch ein Prisma reflektiert und durch den Sucher sichtbar.
Das Belichtungsdreieck
Es gibt 3 wichtige Einstellungen, die über das Aussehen eines Fotos bestimmen. Alle 3 haben eines gemeinsam: sie steuern wie viel Licht eingefangen wird. Das richtige Zusammenspiel dieser 3 Faktoren ist ausschlaggebend für die Richtige Belichtung.
Blende
Im Objektiv ist (fast) immer eine Blende verbaut. Es ist wie ein verstellbares Loch, das darüber entscheidet wieviel Licht durchdringen darf. Je größer die Blendenöffnung, desto mehr Licht dringt durch. Eine große (lichtstarke) Blende bewirkt auch, dass die Schärfentiefe abnimmt, also weniger vom Bild im Fokus ist. Dadurch entsteht ein schöner, weicher Vordergrund und Hintergrund.
Verschlusszeit
Die Verschlusszeit bestimmt wie lange das Licht am Sensor gesammelt wird. Durch kurze Belichtungszeiten lassen sich Bewegungen einfrieren. Wenn man Lange belichtet beginnen Bewegungen zu verschwimmen und es wird schwierig das Bild nicht zu "Verwackeln".
ISO-Wert
Der ISO-Wert ist sozusagen die Empfindlichkeit des Sensors oder des Films. Je höher die Empfindlichkeit, desto mehr Licht wird in der gleichen Zeit eingefangen. Mit hohen ISO-Werten steigt leider auch das Bildrauschen und die Bildqualität nimmt ab.
Meine Versuche, diese Einstellungen richtig zu treffen, siehst du im Portfolio!
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